Gemeinsamer Unterricht (GU) in Bonn

Wir sind in Bonn in der vergleichsweise glücklichen Lage, einen seit 30 Jahren gewachsenen Gemeinsamen Unterricht zu haben. Ein wichtiger Baustein hierfür ist eine gute Kooperation mit der Stadt Bonn. Auch hat es immer wieder Eltern gegeben, die sich für die Belange ihrer behinderten Kinder in der Form eingesetzt haben, dass unser Verein über diese Zeit hinweg Bestand hatte und seine Ziele weiter verfolgen konnte.

 

Um unser über diese vielen Jahre erworbenes  Wissen nun auch über das Medium Internet  verfügbar zu machen, haben wir für Eltern von Kindern mit Behinderung aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen eine Broschüre erstellt. Wir haben sie zwar bislang regelmässig aktualisiert, aufgrund der schnellen Veränderungen in den letzten Monaten ist sie derzeit nicht mehr ganz aktuell. So ist z.B. die Liste der Schulen, die GU anbieten, nicht mehr vorllständig, da neue Schulen ständig hinzukommen. Allerdings die rechtliche Lage und die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Platz im GU sind nach wie vor -leider- immer noch hochaktuell:

Gemeinsamer Erziehung und Gemeinsamer Unterricht (GU) von nicht behinderten und behinderten Kindern in Bonn*

die Sie sich als .pdf-Dokument herunterladen können. Hierfür benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie auf dieser Webseite herunterladen können: www.adobe.com

Für Fragen und Anregungen zu dieser Broschüre bitten wir herzlich um  Rückmeldung!


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Schulbegleitung

Sollten Sie für Ihr Kind eine Schulbegleitung durch uns wünschen, bitten wir zunächst Kontakt zu uns aufzunehmen, wir brauchen so etwas wie einen "Auftrag" hierfür und möchten die Gegebenheiten und Erfordernisse mit Ihnen besprechen.

Das Formular hierfür finden Sie hier als word-Datei und hier als .pdf-Datei.

Ebenso das Formular für die ärztliche Untersuchung als word-Datei und als .pdf-Datei.

Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen benötigen oder Fragen haben, schicken Sie uns bitte eine eMail, oder hinter lassen Sie eine Nachricht auf AB, wir setzen uns dann alsbald mit Ihnen in Verbindung.

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Der Verein Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen Bonn e.V.

Der Flyer unsere Vereins zum Download 



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Beratungsangebote der Stadt Bonn

Hier der neue Flyer der Stadt Bonn mit einer Übersicht über die verschiedenen Beratungsangebote, die die Stadt Bonn für Eltern von Kindern mit Behinderung zur Verfügung stellt.



 

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Rhein-Sieg-Kreis


Für den Rhein-Sieg-Kreis gibt es nun auch eine
Broschüre über den Gemeinsamen Unterricht mit dem Titel

"Einschulung für Alle"

die vom Hennefer Verein "Schule für Alle e.V." zusammengestellt wurde.
 

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Ratgeber für Menschen mit Behinderungen



Rhein-Sieg-Kreis, Neuauflage 2012


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Wegweiser durch das AO-SF-Verfahren


 Ein weiterer Baustein auf dem Weg in den Gemeinsamen Unterricht ist der

  Wegweiser durch das AO-SF-Verfahren

von unsere KollgeInnen von
mittendrin e.V., Köln erstellt,
er ist NRW-weit gültig - hier der download


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Eine weitere Möglichkeit, sich zu informieren bietet das

 Gesundheitsamt der Bundesstat Bonn mit der

Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

alle weiteren Infos finden Sie hier




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fachliche Infos finden Sie überregional noch hier:

InKö- Integration/ Inklusion Köln
ein Projekt, das von Frau Prof. Dr. Kerstin Ziemen im Oktober 2009 an der Uni
Köln ins Leben gerufen wurde. Mit dem Projekt InKö entsteht ein Informationsportal zur schulischen Integration/ Inklusion. Auf der Homepage finden sich Informationen rund um eine „Schule für alle“, eine Literaturdatenbank, didaktische Projekte aus der Praxis, Elterninformationen sowie Adressen-, Link- und Terminlisten.

Hier noch eine Kurzbeschreibung des Projekts.


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Index für Inklusion

Der Index für Inklusion wurde 2003 von Tony Booth und Mel Ainscow (Manchester) entwickelt und auf Initiative von Prof. Dr. Andreas Hinz und Ines Boban (Luther-Universität Halle-Wittenberg) für deutsche Verhältnisse übersetzt und adaptiert. Der Index für Inklusion kann auf der Seite des EENET in verschiedenen Sprachen als Volltext heruntergeladen werden.

Er beinhaltet eine Sammlung von Materialien, Aussagen und Fragen zur Qualität der relevanten Aspekte, die eine „alle Kinder und Jugendliche willkommen heißende“ Bildungseinrichtung ausmachen. Der Index für Inklusion gibt zahlreiche Hinweise für eine systematische Schulentwicklung und Anregungen zur Reflexion und Selbstevaluation. Der Grundgedanke des Index besteht darin, die vorhandene Vielfalt in Schule oder Kindertagesstätten wahrzunehmen, zuzulassen und als wertvoll und Bereicherung zu erfahren.

Während Integration im Bildungssystem noch an einer Kategorisierung festhält, nämlich zum Beispiel „Kinder mit und ohne Förderbedarf“ oder „Kinder mit und ohne Migrationshintergrund“ separat zu „denken“ bzw. zu unterrichten, sieht die Inklusion als Leitidee die Lerngruppe als unteilbar an und nimmt alle und alles am Bildungsprozess Beteiligte in den Blick: SchülerInnen, PädagogInnen, alle MitarbeiterInnen, die Kultur der Bildungseinrichtung, Inhalte bis hin zum Gebäude.

Das Inklusionskonzept beinhaltet im Wesentlichen den Abbau von Barrieren für das Lernen und die Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen aller Nationen, Ethnien, Religionen, Herkunftsfamilien, Geschlechts etc. So soll individuellen, sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Lernzugängen von Kindern und Jugendlichen entsprochen werden und diese Wertehaltung, die Vielfalt als Bereicherung erlebt, auf die drei Ebenen Kultur, Struktur und Praktiken der Bildungseinrichtungen übertragen werden. Durch über 700 Fragen können die Einrichtungen unterschiedliche Bereiche im Sinne eines inklusiven Leitbildes reflektieren und Veränderungsprozesse initiieren.

Quelle: http://www.montag-stiftungen.com/index-fuer-inklusion0/

http://www.eenet.org.uk/resources/docs/Index%20German.pdf

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(*Anmerkung: Wir, die Eltern behinderter Kinder, die sich im Verein Gemeinsam leben - gemeinsam Lernen zusammengeschlossen haben, die ihre Kinder in den unterschiedlichsten Kindergärten und Schulen in Bonn hatten und haben, haben die Informationen auf dieser homepage und in unseren Broschüren nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Wir können jedoch keine Verantwortung für die  Richtigkeit dieser Angaben übernehmen.)